~Erfahrungen von Studierenden nach Abschluss ihres Auslandsstudiums~

[Auslandsstudienzeitraum] Januar 2025 bis Mai 3
[Art des Auslandsstudiums] Langfristiges Auslandsstudium an einer Partnerhochschule
Motivation für ein Auslandsstudium
Ich interessiere mich schon seit meiner Kindheit für ein Auslandsstudium, und die Teilnahme an Professor Shinichi Sawadas Kurs „Internationale Koexistenztheorie“ an der Universität Hirosaki war ein wichtiger Wendepunkt für mich.
Während ich im Rahmen meines Studiums mehr über Neuseeland erfuhr, wuchs mein Wunsch, dort zu leben und die Gesellschaft mit eigenen Augen zu sehen, und ich beschloss, im Ausland zu studieren.

Gründe für die Wahl dieses Studienortes im Ausland
Meine Erfahrung mit einer Vorlesung über Neuseeland weckte mein Interesse an der neuseeländischen Gesellschaft, die Vielfalt in Bereichen wie Geschlecht und Rasse respektiert, und ich begann, Neuseeland als Studienort in Betracht zu ziehen.
Darüber hinaus empfand ich die Umgebung, die nicht zu urban ist und viel Natur bietet, als meinen Vorlieben entsprechend, und die Tatsache, dass die Lebenshaltungskosten nicht so hoch sind wie in den Vereinigten Staaten, waren ebenfalls Gründe für meine Wahl.

Universität von Otago
Wie es an der Universität ist, an der ich im Ausland studiere
Die Studierenden verstanden es hervorragend, Studium und Privatleben in Einklang zu bringen. Während der Prüfungsphasen waren sie so auf ihr Studium konzentriert, dass die Bibliothek überfüllt war, während sie nach den Prüfungen gerne Zeit mit Freunden verbrachten und so einen ausgeglichenen Lebensstil führten.
Der Campus verfügte über einen großen Uhrturm und weitläufige Rasenflächen, die eine ruhige Atmosphäre im Einklang mit der Natur schufen und ein beliebter Ort zum Entspannen und Sonnenbaden waren.
Darüber hinaus gab es auf dem Campus mehrere Läden, in denen die Studenten zu Mittag essen konnten, und Sportanlagen standen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung, neben anderen hervorragenden Einrichtungen für die Studenten.
Empfohlene Veranstaltungen und Orte
Dunedin, wo ich mein Auslandssemester verbringe, ist eine studentenreiche Stadt, in der Natur und städtische Annehmlichkeiten harmonisch nebeneinander existieren. An den Wochenenden kann ich den Strand genießen und wandern gehen – ein idealer Ort zum Entspannen.
Ich empfehle besonders den Bauernmarkt, der jeden Samstag stattfindet. Dort findet man frisches Obst und Gemüse sowie Snacks aus regionalen Zutaten und kann so einen Einblick in das lokale Leben und die Kultur gewinnen.
Darüber hinaus gab es mehrere Einkaufszentren, sodass ich mit Freunden einkaufen gehen konnte, was meinen Alltag sehr abwechslungsreich gestaltete.
Unvergessliche Dinge
Ich habe unzählige Erinnerungen, aber eine sticht besonders hervor: meine Reise nach Queenstown während meiner Ferien nach dem Sprachschulabschluss. Ich werde den wunderschönen Sonnenuntergang, den ich gleich nach meiner Ankunft erlebte, nie vergessen.
Wir haben auch eine Raftingtour mit dem Jetboot in einer Gegend unternommen, die für ihre vielen Freizeitmöglichkeiten bekannt ist. Es war ein aufregendes Erlebnis; wir wurden zwar klatschnass, hatten aber eine fantastische Zeit und es ist eine unvergessliche Erinnerung geworden.

Queenstown
Was ich während meines Auslandsstudiums gelernt habe und Ratschläge für alle, die ein Auslandsstudium in Erwägung ziehen
Durch mein Auslandsstudium habe ich gelernt, wie wichtig es ist, den ersten Schritt zu wagen. Die Bewältigung schwieriger Erfahrungen hat mein Selbstvertrauen gestärkt, und ich bin proaktiver geworden, neue Dinge auszuprobieren.
Mir wurde auch bewusst, wie wichtig es ist, mit Menschen unterschiedlichster Herkunft ins Gespräch zu kommen. In Neuseeland erlebte ich zum ersten Mal, wie es ist, als Japanerin einer Minderheit anzugehören. In dieser Zeit lernte ich Freunde mit ganz unterschiedlichen Wertvorstellungen kennen und war tief beeindruckt davon, wie alle mich so annahmen, wie ich bin, und entsprechend mit mir umgingen.
Mir wurde bewusst, dass der Dialog zu gegenseitigem Verständnis führt, anstatt andere allein aufgrund des Etiketts oder Images „Fremder“ zu beurteilen. Trotz bestehender Sprachbarrieren möchte ich meinen Beitrag zum multikulturellen Zusammenleben leisten.
Ein Auslandsstudium mag zwar Bedenken hinsichtlich Sprachkenntnissen und Kosten mit sich bringen, doch die Erfahrung, in einem fremden Land zu leben und zu studieren, ist von unschätzbarem Wert. Durch Begegnungen und Erlebnisse, die man mit Geld nicht kaufen kann, werden Sie mit Sicherheit eine neue Seite an sich entdecken.
Ich drücke allen die Daumen, die über ein Auslandsstudium nachdenken!
*Die Angaben zu Fakultät und Studienjahr beziehen sich auf den Zeitpunkt des Auslandsstudiums.
- [Auslandsstudienbericht] Reina Sato, Studentin im 4. Studienjahr, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
- [Auslandsstudienbericht] Michihiro Kobayashi, Student im 4. Studienjahr, Fakultät für Naturwissenschaften und Ingenieurwesen